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Top 10 Städte bei einer Vietnam-Reise

1. Hanoi

Hanoi ist die älteste noch bestehende Hauptstadt Südostasiens, nachweisbar ist das Gründungsjahr der Zitadelle mit 1010. Die Stadt liegt inmitten des fruchtbaren Deltas des Roten Flusses, einer der beiden Reiskammern des Landes und nur ca. 110 km vom Meer entfernt. Interessant sind einige Sehenswürdigkeiten der Stadt. Herausragend sicher die Altstadt mit ihren alten Gassen, der nahe gelegenen Hoan-Kiem-See, mehrere Tempel, die Bauten in Gedenken an Ho Chi Minh, schöne Kolonialbauten und einige hervorragende Museen. Die quirlige, fast schon chaotisch anmutende Metropole ist ein sehr guter Ausgangspunkt, um in die Kultur des südostasiatischen Landes einzutauchen. So ist sie auch Gegenpol zum ihrem südlichen Pendant, dem wirtschaftlich aufstrebenden Saigon.

2. Saigon (Ho Chi Minh City)

Saigon, oder auch Ho Chi Minh Stadt ist die größte Stadt und das wirtschaftliche Zentrum des Landes. Es stellt mit Ausnahme einiger Distrikte im Zentrum kein zusammenhängendes Stadtgebiet dar. Die Stadt liegt etwas nördlich des Mekongdeltas auf dem Westufer des Saigon-Flusses. Sie war bis zum April 1975 Hauptstadt der Republik Vietnam. Interessant ist vor allem der Distrikt 1, das Stadtzentrum im herkömmlichen Sinne mit seinen Pagoden und Kirchen, Palästen und Parks, interessanten Bauwerken verschiedener Epochen, zahlreichen Denkmälern und sehr interessanten Museen. Die Hotel- und Restaurantauswahl ist riesig und die Liebhaber der asiatischen Küche kommen hier voll auf ihre Kosten. Das Nachtleben ist hier am spannendsten im ganzen Land.

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Vietnam

Blaue Stunde in Saigon
1 Tag Reisebaustein

  • Besuch des FITO-Museums
  • Abendlicher Stadtrundgang im Zentrum
ab 95 EUR

3. Hoi An

Die wohl zauberhafteste aller vietnamesischen Städte! Gelegen unweit der Küste des Südchinesischen Meeres besitzt die Kleinstadt einen gemütlichen, nahezu autofreien Altstadtkern, mit allem, was das Herz eines Reisenden in Südostasien begehrt. Die Altstadt zählt zum Weltkulturerbe und ist durch seine gut erhaltenen alten Gebäude und Tempel ein Höhepunkt jeder Reise in Indochina. Welch glückliche Fügung: das pittoreske Stadtbild ist so gut erhalten, denn es blieb von den Bombardement des Krieges verschont. Lohnenswert ist der Besuch mehrerer Tempel, Gemeinschaftshallen und historischer Häuser der Stadt. Wahrzeichen der Stadt ist die Japanische Brücke.
Hoi An war ein enorm wichtiger Handelshafen, was die vielen chinesischen und japanischen Handelshäuser belegen. Schön ist es, ein Rad zu mieten und Erkundungen um Hoi An herum zu unternehmen, entlang der Reisfelder zu fahren und die bewirtschaften Gemüsegärten und Farmen zu besuchen, einfach die liebliche Umgebung zu erkunden. Ein Tipps: Tun Sie dies alles früh am Morgen, noch bevor der touristische Trubel in und um die Kleinstadt hereinbricht. Der Strand von An Bang ist nicht weit entfernt (ca. 4 km).

4. Sapa

Sapa (1600m), oder auch Sa Pa ist die Hauptstadt der gleichnamigen Provinz in Vietnams Norden und wurde von den Franzosen als Bergstation errichtet. Sapa hat die Zeiten eines Geheimtipps hinter sich gelassen und ist nunmehr eine prosperierende Bergstadt. Sie bildet den Ausgangspunkt für immer noch lohnenswerte Wandertouren in die Umgebung zu den Minderheiten der Hmong, Red Dao und Tay. In der Nähe von Sapa (nur knapp 10 km entfernt) befindet sich Vietnams höchster Berg, der Fansipan, der nunmehr auch mit einer Seilbahn einfach zu erreichen ist. Tipp: Bedenken Sie bei Ihrer Kleiderwahl: Im Winter ist das Wetter recht kühl, oft neblig und sogar mit gelegentlichen Schneefällen. Die Durchschnittstemperatur liegt zwischen 15 bis 18 °C, häufig aber auch darunter. In der Stadt selbst haben sich leider nur sehr wenige Bauten der Kolonialzeit erhalten.

5. Hue

Hue liegt in der nördlichen Küstenregion des Landes. Die wichtige Großstadt liegt am bekannten Fluss Huong Giang, dem sogenannten Parfümfluss. Es lohnen Ausflüge in die Umgebung, zum Beispiel in das Bach-Ma-Biosphärenreservat und zum Wolkenpass, der Nord- und Südvietnam teilt und Wetterscheide ist. Hue war von 1802 bis 1945 Vietnams Hauptstadt und weist daher eine bedeutende Anzahl historisch wertvoller Bauten, wie die Zitadelle und verbotene Stadt, verschiedene Pagoden und Stadtpaläste, wichtige Kaisergräber, eine schöne Kathedrale und verschiedenen Museen auf. Zu den Höhepunkten eines Besuches in Hue gehört unumstritten eine Bootsfahrt auf dem Parfümfluss zu den Pagoden und Kaisergräbern.

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Vietnam

Kultur und Natur um Hue
4 Tage Kulturreise

  • Kaiserstadt Hue (UNESCO) am Parfümfluss
  • Besuch im Bach-Ma-Nationalpark
ab 490 EUR

6. Ninh Binh

Die Provinz Ninh Binh, deren Hauptstadt die gleichnamige Stadt ist, zählt zu den kleinsten des Landes und liegt südlich von Hanoi, genau zwischen dem Delta des Roten Flusses und dem Fluss Ma. Bekannt ist sie vor allem für die bizarre Kegelkarstlandschaft – besonders pittoresk im ältesten Nationalpark des Landes, im Cuc Phuong mit der sogenannten Trockenen Halongbucht. Sehenswert sind darüber hinaus das Naturreservat Van Long, die hübschen Reisfelder in der Karstlandschaft von Tam Coc und die außergewöhnliche Bich-Dong-Pagode. In Ninh Binh selbst, sollten Sie es nicht verpassen, den riesigen buddhistischen Bai-Dinh-Tempel zu besichtigen. Am schönsten ist es, die Umgebung mit ihren zahlreichen Zuckerhutbergen, Grotten, sich dazwischen erstreckenden kleinen Flussläufen, Kanälen, Deichen und Pagoden, Tempeln und Königsgräbern mit einem Fahrrad und Boot zu entdecken. Fantastisch anzusehen ist all das in der der Regenzeit (August/September), wenn alles unter Wasser steht und blüht oder auch im Frühjahr (Februar/März), wenn der jung gesetzte Reis sein schönstes Grün zeigt.

7. Can Tho

Can Tho ist die mit Abstand größte Stadt des Mekongdeltas, relativ mittig im Delta gelegen, so dass alle Sehenswürdigkeiten von dort aus gut zu erreichen sind. Spektakulär schon ist die Anreise über die gleichnamige riesige Brücke, deren Fahrbahn sich ca. 40 m über dem Wasserspiegel befindet. Inmitten der südlichen Reiskammer des Landes können Sie allerlei entdecken: Ausflüge zu den immer noch aktiven schwimmenden Großmärkten der Umgebung in Cai Rang, Phong Dien oder Phung Hiep, zu mehreren herrschaftlichen Häusern, die gut erhalten und reich bestückt das Leben der wohlhabenden Klasse aus dem 19 Jh. darstellt. Unternehmen Sie Bootstouren weit in das Delta hinein, auch mit Booten, auf denen geschlafen werden kann auf mehrtägige Touren, Tagesausflüge in die kleinen und kleinsten Kanäle des Deltas oder hin zu den Manufakturen, die viele interessante Dinge produzieren, wie z. B. Reisnudeln, oder -papier, Kokosprodukte etc. Mittlerweile bilden sich immer mehr kleine familiäre Homestays/Gästehäuser, aber auch schöne Resorts mit Pool und Bootssteg und zahlreichen Angeboten zu Flussfahrten. Sehr lohnenswert sind auch Radtouren auf den kleinen Betonsträßchen mitten im Delta, auf denen es sehr beschaulich und ländlich zugeht und Sie immer wieder den ein oder anderen Obst und Orchideengarten bewundern können.

8. Mai Chau

Neben Sapa als bekanntesten Bergort Vietnams gewinnt Mai Chau immer mehr an Bedeutung für Reisende. Das von Weißen Thai bewohnte Stelzendorf liegt auch näher an Hanoi. Die Bewohner leben von der Landwirtschaft und vom Verkauf handgefertigter Souvenirs. Der Ort liegt in einem landschaftlich sehr schönen Tal eingebettet und die umliegenden Dörfer sind von verschiedenen Volksgruppen bewohnt. Von Mai Chau ausgehend kann man Wanderungen durch die Reisfelder zu Dörfern der Volksgruppe der Weißen Thai unternehmen und auch dort übernachten. Wir empfehlen Ihnen für die Wanderungen regenfeste Kleidung und feste Schuhe.

9. Buon Me Thuot

Buon Me Thuot ist die Hauptstadt der südlichen Provinz Dak Lak im zentralen Hochland Vietnams, steht auf fruchtbarem vulkanischem Untergrund und ist umgeben von Fichten- und Kiefernwäldern. Bekannt sind Stadt und Umgebung vor allem für die großen Anbauflächen des vietnamesischen Kaffees und zahlreichen Gummibäume, ja sogar Wein wird hier angebaut. Neben dem sehr interessanten Dak-Lak-Provinzmuseum lohnt der Besuch der Plantagen und der weiterverarbeitenden Betriebe in der Umgebung, darüber hinaus bietet die Gegend aber noch weitere und in Vietnam kaum vermutete Besonderheiten. Als eine der weniger frequentierten Ecken des Landes kann man hier relativ authentisch lebende Ethnien mit viel Tradition erleben. Spannend ist es, die Gong-Kultur (UNESCO) des Hochlandes zu erleben, die hochinteressanten Hausbauten der Gemeinschaften zu sehen, wundervolle Wasserfälle im Dschungel zu erwandern und an einem See mit Elefanten noch Szenerien wie aus dem Bilderbuch zu bestaunen.

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Vietnam

Trekking und Elefanten im zentralen Hochland
5 Tage Reisebaustein

  • Kaffeehauptstadt Vietnams Buon Me Thuot
  • Wandern im Nationalpark und Elefantenritt am Lak-See
ab 490 EUR

10. Dong Hoi

Die gut zu erreichende Küstenstadt Dong Hoi ist die Hauptstadt der Provinz Quang Binh in Zentralvietnam, ca. 500 km südlich von Hanoi. Von hier aus ist es nicht weit in den Phong Nha-Ke Bang-Nationalpark (UNESCO-Weltnaturerbe). Interessant: Die Stadt befindet sich an der schmalsten Stelle Vietnams, von der Küste bis zur Grenze nach Laos sind es hier nur 40 km. In der Zeit des Vietnamkrieges spielte die Stadt eine bedeutende Rolle – das Vuc-Quanh-Museum zeigt auf seiner ca. 10 ha großen Freifläche viele Originale und auch Rekonstruktionen, die die Zeit sehr verbildlichen.
Dong Hoi selbst hat einen feinen goldgelben Sandstand und der nahe Nationalpark beheimatet die älteste Karstregion Asiens. Es wurden viele Höhlen und Grotten gefunden, teilweise mit unterirdischen Flüssen, auch dem längsten der Welt mit ca. 8 km und im April 2009 wurde hier die größte Höhle der Welt entdeckt – die Son-Doong-Höhle.