Regionen im Überblick

Nordvietnam: Hanoi, Halongbucht und die Bergwelt

Die Metropole Nordvietnams ist Hanoi. Sie ist die älteste noch bestehende Hauptstadt Südostasiens, nachweisbar liegt das Gründungsjahr der Zitadelle im Jahr 1010. Die Stadt liegt inmitten des fruchtbaren Deltas des Roten Flusses, einer der beiden Reiskammern des Landes und nur 110 km vom Meer entfernt. Einige Sehenswürdigkeiten sind besonders zu empfehlen. Herausragend ist die gut erhaltene Altstadt mit ihren alten Gassen, der nahe gelegene Hoan-Kiem-See, bedeutende Tempel, die Bauten in Gedenken an Ho Chi Minh, schöne Kolonialgebäude und einige hervorragende Museen. Die quirlige, fast schon chaotisch anmutende Metropole ist ein sehr guter Ausgangspunkt, um in die Kultur des südostasiatischen Landes einzutauchen.

Einmal in Hanoi sollten Sie sich das grandiose Naturspektakel der weltbekannten Halongbucht nicht entgehen lassen. Nur 180 km von der Hauptstadt entfernt gelegen bieten sich hier erstaunliche Aussichten auf die aus dem Meer ragenden Felsen – am besten zu entdecken auf einer Kreuzfahrt mit einer Dschunke. Die große Bucht weist zahlreiche Höhlen, Strände, Inseln und schwimmende Siedlungen auf. Hier sind Sie als aktive Entdecker und Erlebnisreisende gefragt.
Im weiten Delta des Roten Flusses, dieser fruchtbaren Gegend rund um die Hauptstadt Hanoi, welche sich bis zum Golf von Tonkin erstreckt, können Sie die verwunschenen Kalksteinfelsen um Ninh Binh und Mai Chau entdecken.
Das Yunnan-Hochland, die beeindruckende Gebirgslandschaft im Norden, wo Vietnam an Laos und China grenzt, beherbergt den höchsten Berg des Landes, den Phan-xi-păng (Fansipan, 3.144 m), auf den eine Seilbahn hinaufführt. Zahlreiche Wander- und Trekkingmöglichkeiten bieten sich, aber auch für große Roadmovie-Träume über spektakuläre Pässe ist hier Raum. Die filigran terrassierten Hänge bilden das Motiv unzähliger traumhafter Urlaubsbilder. Bei den unterschiedlichen farbenfrohen Ethnien des Nordens, die noch tief in ihren Traditionen, Bräuchen und ihrem Glauben verhaftet sind, kann man Interessantes erfahren und auf kunterbunten Märkten mit den Einheimischen handeln.

Zentralvietnam: Hoi An, Hue, Strände und Hochland

Das geografische Zentrum Vietnams bildet zugleich das touristische Zentrum und ist die Wasser- und Klimascheide des Landes. In der Mitte des Landes befinden sich die legendärere Kaiserstadt Hue und das bezaubernde kleine Hoi An, das alle Wünsche an die großen Reminiszenzen des historischen Indochinas erfüllt. Im Umland kann man die Tempel der Cham entdecken, schöne Radtouren unternehmen und zahlreiche Strände mit Resorts für jeden Geschmack finden sich nahebei am Südchinesischen Meer.
Das noch selten besuchte bergige, dünn besiedelte Hinterland Mittel- und Südvietnams ist vor allem Siedlungsgebiet hochinteressanter ethnischer Minderheiten. Ein Besuch lohnt sich: Da Lat und Buon Me Thuot warten mit Wandermöglichkeiten durch Kiefernwälder, Kaffee- und Teeplantagen und reizvoll gelegene Seen auf. In angenehmer Kühle lassen sich auch gut die Art-Deco-Residenzen früherer Bewohner, aus der Mitte des 19. bis in die Mitte das 20. Jahrhunderts entdecken.

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Südvietnam: Saigon und das Mekongdelta

Saigon – oder auch Ho Chi Minh Stadt – die Rastlose, bildet den Gegenpol zum ihrem nördlichen Pendant. Die wirtschaftlich aufstrebende Stadt ist eine pulsierende Metropole, die sich in regelmäßigen Abständen immer wieder neu erfindet. Die Veränderung der immer imposanteren Skyline und die Nutzung des Saigon-Flusses für Fahrten in den Sonnenuntergang sind Zeugnis der extrem schnellen Entwicklung.
Das nicht wirklich zusammenhängende Stadtgebiet stellt eine spannende Mischung aus Zuckerbäcker-Kolonialbauten, uncharmanter Betonoffensive des Sozialismus, neuzeitlichen Luxusläden, Kirchen, Parks und Garküchen dar. Die Hotel- und Restaurant-Auswahl ist riesig und die Liebhaber der asiatischen Küche werden hier voll auf ihre Kosten kommen. Das Nachtleben in Saigon ist das spannendste des ganzen Landes.

Saigon liegt nicht weit vom Mekongdelta entfernt, welches über eine moderne Schnellstraße flott zu erreichen ist. Dieser Ausflug lohnt durchaus für ein paar Vietnam-Reise-Tage. Im Delta selbst erwartet Sie eine riesige grüne Oase – eine fruchtbare Schwemmland-Ebene – die Reisschüssel des Südens, jahrhundertelang symbolisch verbunden mit der des Nordens, durch die vietnamesische Tragestange, an der zwei Körbe hängen. Ausgedehnte Flussfahrten durch kleinere und größere Kanäle, vorbei an schwimmenden Märkten bis hin zu Besuchen von weiterverarbeitenden kleinen Manufakturen prägen die Reisetage.